PATELLA OP
beim Experten prof. Dr. Schoettle in München

 

JUMPERS KNEE

Die häufigste Aktivität, die eine Patellatendinitis verursacht, sind Sprungsportarten. Daher wird sie allgemein auch als Jumpers knee bezeichnet. Aktivitäten, bei denen die Patellasehne wiederholt belastet wird, können zu Entzündungen führen. Andere Aktivitäten wie Laufen, Gehen oder Radfahren können ebenfalls eine Patella-Tendinitis verursachen. Am häufigsten wird es jedoch durch Verspannungen und Verkürzungen der Quadrizepsmuskulatur verursacht. Eine Patellatendinitis kann auch durch Achsprobleme und ein fehlerhaftes Gangbild von Hüften, Beinen, Knien oder Füßen verursacht werden.

Typische Symptome sind:

  • Schmerzen oder Empfindlichkeit um die Patellasehne, insbesondere dort, wo sie an der Patella anhaftet.
  • Schwellung um die Patellasehne.
  • Schmerzen bei Aktivitäten wie Springen, Laufen oder Gehen mit einer Zunahme beim Treppe gehen.

Die Behandlung der Patella-Tendinitis beginnt mit Ruhephasen. Probleme mit der Achsausrichtung oder dem Gangbild sollten nach Möglichkeit behoben werden. Zudem wird Kryotherapie empfohlen, und die Verwendung eines Infrapatellar- Bandes ist üblich. Alternative Behandlungen umfassen nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs) und in manchen Fällen PRP oder Stammzellen.

Eine operative Behandlung der Patellatendinitis ist selten erforderlich.

Was versteht man unter einer Patellaluxation?

Gleitet die Kniescheibe aus ihrer physiologischen „Führungsrinne“ so spricht man von einer Kniescheibeninstabilität oder Patellaluxation. Dabei werden verschiedene Formen unterschieden: seltener kommt es zu einer akuten Luxation der Kniescheibe zum Bespiel bedingt durch eine Verletzung beim Sport, die weitaus häufigere Form stellt die chronisch rezidivierende Form dar. 

Die unwillkürliche Patellaluxtion kann bereits im Kindesalter auftreten (meist vor dem 20. Lebensjahr), jedoch sind sowohl das Alter der Erstluxation als auch die Häufigkeit abhäging von einer Vielzahl an Faktoren wie zum Beispiel dem Grad der zugrunde liegenden Knochenveränderung. 

Wie wird eine Patellaluxation behandelt?

Da nach erstmaliger Patellaluxation das Risiko für weitere Verletzungen des Gelenkes dieser Art steigt, ist es wichtig frühstmöglich die optimale Form der Behandlung zu wählen. 
Als Basis dient eine umfassende Anamnese sowie die exakte Untersuchung aller bestehenden Risikofaktoren.

Abhängig von Schweregrad der Auslösenden Faktoren und Stadium der Diagnose wird eine individuelle Therapieform gewählt, mit dem Ziel möglichst zeitnah wieder eine stabile Gelenksituation herstellen zu können. 
Nicht selten besteht eine angeborene knöcherne Problematik des Femoralen Gleitlagers; ist dieses zu flach ausgebildet oder vorgewölbt spricht man von einer Trochleadysplasie.
Diese Veränderung des Gleitlagers geht nicht selten mit einer Insuffizienz oder Ruptur des MPFL „Mediale Patellofemorale Ligament“ einher, ist dies der Fall  so wird meist eine operative Form der Behandlung gewählt. 

PROF. DR. MED. PHILIP SCHOETTLE
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